Was ist ein NAS Server?
Die Abkürzung NAS steht für „Network Attached Storage“. Das lässt sich in etwa mit „an das Netzwerk angeschlossener Speicher“ übersetzen. Es handelt sich also um einen Dateiserver, der in einem Netzwerk Speicherplatz für die angeschlossenen Geräte bereitstellt. Teilweise wird der Begriff auch mit Netzwerkspeicher übersetzt. Das kann in einem Unternehmen sein, in dem gemeinsame Ablagen für alle Nutzer bestehen. Die Mitarbeiter speichern dann Dateien nicht auf den Festplatten ihrer Rechner, sondern auf einem NAS Server.
Immer häufiger werden NAS Server aber auch in privaten Haushalten verwendet, um verschiedene Geräte wie Fernseher, Drucker und Computer miteinander zu vernetzen. Auf dem Gerät können dann beispielsweise Filme liegen, die sich über die Fernsehgeräte in verschiedenen Räumen und über einen Rechner abrufen lassen. Beliebt ist auch der Einsatz zur Datensicherung.
NAS – ein zentrales Datenlager?
NAS Server sind ganz auf diese Funktion als Datenlager ausgerichtet. Sie sollen also nicht den Standardrechner ersetzen, sondern zusätzlichen Speicher für ihn und andere elektronische Geräte bereitstellen. Das erfolgt beispielsweise über WLAN oder Ethernet-basiertes LAN.
In der Regel sind NAS Server daher vergleichsweise einfach konstruiert. Deshalb verbrauchen sie weniger Strom und sind günstiger als komplexere Server. Sie verfügen oft jedoch über ein eigenes Betriebssystem, sind also mehr als nur ausgelagerte Festplatten.



